Neues Normkostenmodell im Rettungswesen in NÖ soll Zukunft absichern

15. Juni 2020

In der Pressekonferenz am 15.6.2020 wurden von Politikern und Rettungsdienst-Verantwortlichen aus Niederösterreich (NÖ) die ersten Details für das neue Normkostenmodell präsentiert. Es zielt darauf ab, den Rettungsdienst in NÖ nachhaltig abzusichern.

Ein Auszug aus der Pressemitteilung: “Während die Rettungsorganisationen bisher mit jeder einzelnen Gemeinde über Rettungsdienstbeiträge – den sogenannten Rettungs-Euro verhandelt und mit dem Land Niederösterreich einen zusätzlichen Vertrag mit dem Land abgeschlossen habe, gäbe es künftig eine einheitliche Lösung. Die Beiträge werden ab 2021 vereinheitlicht und über das Land NÖ abgewickelt. Die Beiträge der Gemeinden, deren Einhebung über eine Erhöhung der NÖKAS-Umlage erfolgt, betragen künftig 19,2 Millionen Euro. Das Land Niederösterreich zahlt statt bislang 2,6 Millionen Euro zukünftig 7,3 Millionen Euro. Weiters finanziert das Land 31,25 Millionen Euro jährlich zusätzlich für weitere Tätigkeiten, wie zum Beispiel die Flugrettung, die Notärzte und die Leitstelle Notruf Niederösterreich. Zusätzlich übernimmt das Land für das Jahr 2020 den Abgang für den überregionalen Bereich der Rettungsorganisationen in Höhe von neun Millionen Euro.”

Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier.

Quelle:
Website Land Niederösterreich (Link)