Expertendiskussion: “State-of-the-Art-Behandlung des ACS-Patienten im Notfallsetting in Österreich”

14. Juli 2014

Die Veranstaltungsreihe ULTIMA RATIO wird seit über zwölf Jahren von PERI organisiert und befasst sich mit aktuellen Themen aus dem österreichischen Gesundheitswesen. Im Rahmen dieser Reihe fand am 30. Jänner 2014 ein Hintergrundgespräch in Wien statt, bei dem namhafte Experten (Prim. Univ.-Doz. Dr. Werner Benzer, Prim. Dr. Helmut Trimmel, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Dr. jur. Dr. Michael Halmich) eingeladen wurden, um über das Thema „State-of-the-Art-Behandlung des ACS-Patienten im Notfallsetting in Österreich“ zu diskutieren.

Das akute Koronarsyndrom (ACS) beschreibt einen lebensbedrohlichen Zustand aufgrund einer akut aufgetretenen ischämischen Herzerkrankung. Dieser Sammelbegriff wird vor allem in der Rettungsmedizin als vorläufige Diagnose verwendet, wenn der Patient über länger andauernde pektanginöse Beschwerden klagt, die eine Verengung oder einen Verschluss eines Herzkranzgefäßes vermuten lassen. Etwa 15 Prozent der betroffenen Patienten erleiden dabei einen Herzinfarkt, in Österreich sind das jährlich 10.000 Menschen. Die Experten aus unterschiedlichen Bereichen widmeten sich diesem notfallmedizinisch höchst relevanten Thema und beleuchteten Strukturen, Vorgangsweisen sowie die regionalen Unterschiede in der Behandlung im österreichischen Rettungswesen. Die Frage nach den daraus resultierenden Konsequenzen für die Patienten wurde besprochen, die Möglichkeiten einer homogenen Vorgangsweise diskutiert und die Notwendigkeit einer einheitlichen Datenerfassung betont.

Die Sichtweisen und Standpunkte der Teilnehmer finden Sie in der unten zum Download bereitgestellten Publikation “State-of-the-Art Behandlung des ACS-Patienten im Notfallsetting in Österreich“ zusammengefasst.

PERI-Publikation „ACS-Behandlung im Notfallsetting in Österreich“

Text: Begleitschreiben zur Publikation von Gallo-Daniel und Latzelsberger.